Erkennen des Problems
Wenn Sie wissen, dass Sie Schwierigkeiten beim Schlucken haben, und wenn Sie bereits eines oder mehrere der im vorigen Abschnitt aufgeführten Symptome bei sich selbst erlebt haben, sollten Sie sich an einen Arzt wenden. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Diagnose und Behandlung.
Ein Allgemein- oder Hausarzt kann Ihnen nicht nur genauer erklären, worum es bei Ihrem Problem geht, sondern auch sicherstellen, dass Sie zu weiteren Untersuchungen und zur Behandlung an die am besten geeignete Person überwiesen werden. Es ist wichtig zu wissen, dass fachlich versierte Hilfe verfügbar ist und dass Sie diese von sich aus in Anspruch nehmen sollten.
Was ein Hausarzt/Allgemeinarzt untersuchen kann
Ein Haus- oder Allgemeinarzt kann beurteilen, was in Ihrem Mund vor sich geht. Er kann prüfen, ob Ihre Husten- oder Schluckreflexe Probleme verursachen, und herausfinden, ob Ihr Kehlkopf richtig funktioniert, um Ihre Luftwege und Lunge vor Essen und Trinken zu schützen.
Wenn das Problem nicht direkt sichtbar ist, geht es vor allem darum herauszufinden, ob es von der Struktur, d.h. den körperlichen Gegebenheiten, oder von der Funktion her bedingt ist.
Handelt es sich um ein Strukturproblem, heißt dies, dass Ihre Speiseröhre (Ihr Hals) zu eng ist und das Essen nicht mehr leicht in den Magen hinuntergleiten kann; handelt es sich dagegen um ein funktionales Problem, heißt dies, dass der Muskelmechanismus, durch den Essen und Flüssigkeit von Ihrem Mund in Ihren Magen befördert werden, nicht richtig funktioniert.
Manchmal ist diese erste Beurteilung ohne Befund. In anderen Fällen wird klar, dass ein bestimmtes Problem vorliegt, und der Arzt wird Sie dann eventuell zur weiteren Untersuchung an einen Facharzt überweisen.
Was ein Facharzt untersuchen kann
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Die Untersuchungen, die ein Facharzt durchführt, können manchmal unangenehm sein, und dabei ist es wichtig, dass Sie voll und ganz verstehen, was geschehen wird. Stellen Sie so viele Fragen, wie Sie wollen.
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Die Unterseite der Zunge, der Rachen und der Kehlkopf können mit einem Sichtinstrument namens flexibles Laryngoskop (Kehlkopfspiegel) untersucht werden, das in Ihren Mund hineingeschoben wird.
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Der Magen kann mit einem Sichtinstrument namens Endoskop untersucht werden. Diese sogenannte Magenspiegelung kann unter Narkose durchgeführt werden.
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Man wird Sie eventuell auffordern, eine Flüssigkeit (Bariumbrei) zu schlucken, während Röntgenbilder aufgenommen werden, die dann zeigen, wohin die Flüssigkeit gelangt. Dieses Verfahren kann auch so abgeändert werden, dass der Schluckvorgang auf Video aufgezeichnet wird. Dadurch können die Ärzte sehen, was mit Flüssigkeiten, halbflüssigen und festen Nahrungsmitteln geschieht , während Sie sie schlucken (modifizierte Bariumbreiuntersuchung oder Videofluoroskopie).